Nursing Lab
KO 104

Nursing Labs, auch Simulations-, Clinical Simulation Labs oder Skillslabore genannt, stellen neben Hörsaal und Praxis einen dritten Lernort dar, um pflegerische und medizinische Skills in kochkomplexen Pflege-, Betreuungs- und Notfallsituationen einzuüben. Sie ermöglichen u.a. eine grundlegende Verbesserung des Theorie-Praxistransfers, eine positive Fehlerkultur, Patientensicherheit und individuelle Handlungsreflektion.


In kleinen Seminargruppen kann so das theoretisch erlernte Wissen in einem geschützten Raum praktisch eingeübt, angewendet und beliebig oft wiederholt werden. Die Simulationsszenarien beziehen sich auf unterschiedlich komplexe berufsrelevante und realitätsnahe Handlungen und Fähigkeiten (Skills) in unterschiedlichen Versorgungsbereichen (akutklinisch, ambulante bzw. stationäre Langzeitpflege, Kinderkrankenpflege) und auf alle Altersstufen.


Hierbei werden mittels verschiedenster pädagogisch-didaktischer Methoden u.a. Fertigkeitstraining, Simulationspuppen, Simulationshybriden bis hin zu Schauspiel-patienten, Peer-Coaching, Student-to-Student Übungen und Fallsimulationen usw. durchgeführt.


Eine Simulation besteht immer aus drei Schritten: Vorbereitung, Durchführung und dem Debriefing (Nachbesprechung). Die Studierenden können dadurch verschiedene Kompetenzen wie etwa kommunikative, reflektierende, analytisch-wissenschaftliche, festigen, sowie hinsichtlich bestimmter Handlungsabläufe Selbstsicherheit gewinnen. Für den realen Praxiseinsatz werden die Studierenden dadurch optimal auf den Umgang mit PflegeempfängerInnen und deren Angehörigen aller Altersgruppen vorbereitet.


Kontakt:


Laborleitung

Prof. Dr. Monika Brönner
Raum: KE 025

Tel.: 089 1265-2379
Fax: 089 1265-2330

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